PROUST, Marcel. A la recherche du temps perdu. Paris, Editions de la Nouvelle Revue Française, 1918-1927.
13 Bände in Großquart, vollständig in Lavallière-Maroquin, mit Spiel von 8 goldenen Fäden auf den Vorsätzen, Rücken mit fünf goldgefassten Bünden, Wiederholung des Dekors der Vorsätze in den Zwischenbünden, gefüttertes Boxleder in Havanna, verziert mit einem Rahmen von fünf kalten Fäden, moirierte rote und goldene Seidenvorsätze, Doppelgoldfaden auf den Kanten, Goldschnitte mit Zeugen, Umschläge und Rücken erhalten, Schuber. Einband signiert P.-L. Martin.
214 x 163 mm.
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Originalausgabe, mit Ausnahme des ersten Bandes, Du côté de chez Swann, ursprünglich bei Grasset veröffentlicht und der einzige bei diesem Verlag erschienene Band, des Meisterwerks von Proust.
Kopfstück-Exemplar neu aufgelegt im Format in-4 auf vergé Papier Lafuma-Navarre, wobei die Auflage je nach Band von 108 bis 130 Exemplaren variiert.
–Du côté de chez Swann, 1919, Exemplar Nr.112. 1 Band. –A l’ombre des jeunes filles en fleurs, 1918, Exemplar Nr.44. 1 Band. –Le Côté de Guermantes I, 1920, Nr.X gedruckt für Léon Delamarche. 1 Band; –Le Côté de Guermantes II. Sodome et Gomorrhe I, 1921, Exemplar Nr.X gedruckt für Léon Delamarche. 1 Band. –Sodome et Gomorrhe II, 1922, 3 Bände, der erste Band Exemplar Nr.LVII, die beiden folgenden Bände unnummeriert. –La Prisonnière, 1923, Nr.XCV. 2 Bände. –Albertine disparue, 1925, Nr.XXXI. 2 Bände. –Le temps retrouvé, 1927, Nr.LXXV. 2 Bände.
« Diese schwindelerregende Rückschau begleiten wir, indem wir sehen, wie sich von den ‚Plaisirs et les jours‘ zu ‚Jean Santeuil‘ und ‚Contre Saint-Beuve‘ die ‚Recherche‘ vorbereitet, indem wir der Arbeit an der Erweiterung eines Werks zusehen, das zunächst nur zwei oder drei Bände umfassen sollte. Schließlich nähern wir uns dem Geheimnis dieser Alchemie, die fähig ist, das tiefe Ich des Erzählers und die Welt in Kommunikation zu bringen, wenn wir Prousts Satz lauschen: Das Gedächtnis und das Vergessen hören auf, zwei gegensätzliche Kräfte zu sein, um an einer gleichen Dynamik der Schrift teilzunehmen, die frei genug von sich selbst ist, bewegt genug, um aus den Windungen und Falten der Zeit die einander fremdesten Zeichen zu extrahieren und sie im unendlichen Überfluss des Werks zu vereinen. » En Français dans le texte, 342.
Seltener Großpapier-Exemplar, elegant gebunden von Pierre-Lucien Martin.
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