/ * Style Definitionen */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:“Tabelle Normal“; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:ja; mso-style-priority:99; mso-style-parent:““; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; line-height:115%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:“Times New Roman“,“serif“; mso-fareast-language:DE;} Paris, Philippe le Noir, o.J. [ca. 1526].
Kleines in-4 gotisch von (4) Bl. vorl. Titel inbegriffen, (145) Bl., 1 mm. des oberen Randes des Titels wurde früher ohne Verlust verstärkt. Roter Maroquin, prächtiges Dekor im Fanfarenstil auf den Deckeln, goldgeprägte Waffen im Zentrum, reich verzierter Rücken, doppelte Goldfilette an den Kanten, goldene Innenrollen, goldgeschnittene Kanten mit Marmorierung. Bindung signiert Belz-Niedree.
187 x 132 mm.
/* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:“Tableau Normal“; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:““; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; line-height:115%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:“Times New Roman“,“serif“; mso-fareast-language:EN-US;} Précieuse édition gothique de la plus grande rareté, la première parisienne, de ce poème allégorique composé par Jean Bouchet en l’honneur d’Artus Gouffier, seigneur de Boissy, duc de Roannais mort à Montpellier en mai 1519.
Brunet, I, 1157 ; Tchemerzine, II, 34-35.
Dem Buch ist eine Widmung an Madame Marguerite, die Schwester von François Ier, vorangestellt; es beginnt mit einem Lobgedicht auf Gouffier, den ehemaligen Gouverneur von François Ier, Großmeister von Frankreich im Jahr 1514 und einflussreichen Beschützer des Dichters.
Unter dem Schutz einer sehr raffinierten Allegorie zeichnet Jean Bouchet dann ein auffälliges Bild dieses seltsamen Labyrinths des Schicksals, in dem die Mächtigen, die Reichen und die Genussmenschen fröhlich feiern, bevor sie in harsche Qualen gestürzt werden.
« Andere waren voller Spiele und Belustigungen
Von Zeitvertreib und romantischen Kämpfen,
Andere standen vor mit Speisen bedeckten Tafeln,
Wo man entblößte Gerichte sah,
Und mehrere Speisen mit erlesenen Weinen versehen,
Weit mehr als in den Menschen geboten ist…
Alle diese Leute beim Klang der Instrumente,
Voraussehend Freude und großes Vergnügen…
Lachend, singend & ihre Freuden genießend,
Und ihre menschlichen Wünsche erfüllend... »
In einer feinsinnigen psychologischen und sozialen Analyse lädt der Prokurator von Poitiers den Leser zu einem farbenfrohen Bild der verschiedenen Gesellschaftszustände der damaligen Zeit ein. Zurückgehend auf die Ursprünge der Welt zeichnet Bouchet dann ein Bild von den Revolutionen der Reiche und endet mit dem „Dialog der wahren Lehren“, einem Disput in 26 Rondeaus über den Nutzen und Missbrauch der Wissenschaften.
Das wahre Glück kann nur mit der Unterstützung der drei edlen Damen erreicht werden: Glaube, Hoffnung und Liebe.
Jean Bouchet (1476-1557), Dichter und Historiker aus Poitiers, war der letzte der großen Rhetoriker. In Poitiers entstand sein Labyrinthe der Fortuna (1522, dann 1524), bevor es 1526 in Paris von Philippe le Noir gedruckt wurde (die vorliegende Ausgabe).
Sehr seltene Ausgabe, falsch von Tchemerzine beschrieben, der dennoch das vorliegende Exemplar nennt (es ist das einzige, das er nennt), jedoch fälschlicherweise eine Abbildung auf der Vorderseite des letzten Blattes angibt.
Der Titel, in Rot und Schwarz gedruckt, ist mit einer großen Initiale und der Marke von Philippe le Noir verziert.
Sehr schönes Exemplar, das einzige von Tchemerzine genannte, von Belz mit einem prächtigen Fanfarenband versehen, geschmückt mit den Wappen des Barons Seillière (1890, Nr. 444).
Aus den Bibliotheken des Barons Seillière (Wappen in der Mitte der Deckel) und Marcel Bénard mit Exlibris (Kat. 1925, Nr. 56). Das vorliegende Exemplar war zudem bei der Ausstellung Zehn Jahrhunderte französischer Bücher (Luzern, 1949, Nr. 90) vertreten und ist das einzige, das von Tchemerzine genannt wird.