HOLBEIN, Hans. Historiarum veteris instrumenti icones ad vivum expressae

Verkauft

Erstausgabe der wertvollen Serie von 92 Figuren des Alten Testaments, graviert von H. Lützelburger nach den Zeichnungen von Hans Holbein.
Erstausgabe dieser prachtvollen Serie von 92 schönen Figuren, auf Holz graviert nach den Zeichnungen von Holbein.

Nicht vorrätig

Artikelnummer: LCS-17870 Kategorie:

Lyon, Melchior und Gaspard Treschel, 1538.

In-12 von 48 Blättern. Brauner Maroquin, doppelte Einfassung mit dreifachem goldenen Linienrahmen, laubverzierter Beschlag an den Ecken, breites Oval mit Weinranken, grüne Maroquin-Mosaik in der Mitte, Rücken mit Bünden verziert mit goldenen und grünen Maroquin-Blütenornamenten, doppelter Goldfilet auf den Schnitten, goldenes Spitzenmuster innen, goldene Schnittkanten auf Marmor. Einband signiert Lortic.

165 x 113 mm.

Mehr lesen

Première édition de cette superbe suite de 92 belles figures gravées sur bois d’après les dessins d’Holbein.

La distinction de deux tirages de cette toute première édition a été rendue possible en 1948 par l’étude consacrée par Philip Hofer dans « Holbein’s Old Testament woodcuts », pp. 161-174.

« Dans le premier tirage de 1538, Judith, Esther et Job apparaissent respectivement dans l’ordre sur les feuillets I1 verso –I4 recto. Dans le second tirage, Job est en I2 à la place de Judith ».

Tel est le cas de notre exemplaire avec la figure de Job replacée à la place de celle de Judith en I2. (Harvard S. 341 mit Abbildung).

Brunet, III, 252, Suppl. 1646 ; Baudrier 5 S. 175 ; Rotschild, I, 15 ; Duplessis S. 49 ; Green S. 82 ; Woltmann, Holbein, Bd. 2 S. 172 ; Didot, Essai, Spalte 70-73 ; fehlt bei Fairfax-Murray.

Von großer Schönheit wurde diese Serie von Hans Lützelburger graviert, den Passavant alsden Prinzen aller Holzschneider“ bezeichnet. (E. Picot. Katalog James de Rotschild, Nr. 15).

Sie enthält 4 Hochformat-Vignetten (63 x 48 mm), die aus der Serie der „Simulachres et historiées faces de la mort“ stammen, im selben Jahr veröffentlicht, und 88 im Querformat (59 x 85 mm) von ausgezeichneter Gravur, die Hans Lützelburger zugeschrieben werden (Brun, Das illustrierte französische Buch der Renaissance, S. 130).

Brunet III Spalte 252 erwähnt: „Diese Platten wurden mit viel Feinheit nach Zeichnungen, die ganz oder teilweise von der Hand von Hans Holbein stammen, graviert. Die Exemplare sind sehr selten.“

Es gibt eine große Ähnlichkeit zwischen den Zeichnungen von Holbein und denen, die in der Bibel von Pierre Bailly 1521 erschienen sind, was die Hypothese stärkt, dass die Bibeln aus Lyon einen gemeinsamen Einfluss erlitten.

P. Ganz in „L’influence de l’art français dans l’œuvre de Hans Holbein le jeuneAkten des Kongresses zur Kunstgeschichte, Band 2, Teil I, 1924, Seiten 292-299, erkennt das Modell der „Icones“ in der Bibel von Etienne Gueynard, die 1520 in Lyon gedruckt wurde, und erwähnt auch die Bibel von Bailly.

Die zahlreichen Ausgaben von Jean de Tournes und P. Eskrich in den Jahren 1550-1560, im selben Geist, illustrieren den Erfolg der Ausgabe von 1538, deren Gravuren „von allem Humanismus der Renaissance“ geprägt sind.

Deschamps (Ergänzung zum Handbuch der Buchhändler I, 636) zitiert beeindruckende Auktionen im Vergleich zu den Preisen der damaligen Zeit „700 Fr Yemeniz ; 700 Fr Morante“. Damals fand man bibliophile Bücher für 10 Fr Gold.

Kostbares Exemplar dieser sehr seltenen Suite, in einem sehr eleganten, mosaikgebundenen Einband von Lortic.

Herkunft: Ex-libris Georges Wendling.

Weniger Informationen anzeigen

Zusätzliche Informationen

Auteur

HOLBEIN, Hans.