Paris, Charpentier, 1863.
2 Bände in 2 Bänden in-12 von: I/ (2) Bl., iv S., 373, (3); II/ (2) Bl., 382 S., (2). Gebunden in halbblondem Kalbsleder, Rücken mit Nerven verziert mit geraden und gepunkteten goldenen Fäden, Titel- und Bandstücke aus Havanna- und grünem Maroquin, gesprenkelte Schnitte. Einband der Zeit.
176 x 112 mm.
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« Edition originale rare » (Bulletin Morgand et Fatout, n°8224) du chef-d’œuvre de Théophile Gautier.
« Es existiert kein Großdruck dieses Werks, eines der Meisterwerke von Gautier » (Carteret, I, 333).
« Gesucht. Selten in hochwertigen zeitgenössischen Einbänden » (Clouzot, 129).
« Es wird zunächst ein verlassenes Schloss in der Gascogne präsentiert, in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, wo der letzte Erbe der Sigognacs melancholisch in Armut lebt, nur in Gesellschaft eines alten Dieners, eines Maultiers und einer Katze. Eine Truppe von neun wandernden Schauspielern unterbricht seine einsame Trägheit, indem sie ihn um Gastfreundschaft für eine Nacht bittet. Diese seltsame Gesellschaft, begleitet von vier Frauen, mit ihrer Lebhaftigkeit, ihrer graziös manierierten Ausdrucksweise und ihrem unbeschwerten Frohsinn begeistert den jungen Baron von Sigognac und überredet ihn, sich ihnen anzuschließen, zumindest um Paris zu erreichen, wo er ein besseres Schicksal finden wird. Schließlich freundet sich der junge Mann mit diesen guten Menschen an und übernimmt nach dem Tod des armen Matamores dessen Platz, indem er den Namen Kapitän Fracasse annimmt. Eine tiefe und zarte Liebe beginnt ihn mit der jungen Isabelle zu verbinden. Währenddessen entfalten sich seltsame Abenteuer und vor unseren Augen ziehen angenehme Beschreibungen von Landschaften, Dörfern, Gasthäusern, Tavernen, Kaschemmen, Theatern und Städten vorbei…
Il est clair que cette œuvre dérive du ‘Roman comique’ de Scarron. Une fois de plus la meilleure inspiration de Th. Gautier est d’ordre descriptif : il a ici dessiné et colorié une belle série d’estampes Louis XIII, comme il avait cherché à faire une collection d’exquis tableaux de la fin du XVIIe siècle dans ‘Mademoiselle de Maupin’ […] le livre doit être considéré comme l’œuvre en prose la mieux réussie et la plus caractéristique de cet écrivain pittoresque. » (Dictionnaire des Œuvres, I, 555).
Schönes Exemplar des Meisterwerks von Gautier in eleganten zeitgenössischen Einbänden.
Selten in diesem Zustand.
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