Style Definitions table.MsoNormalTable {mso-style-name:Tableau Normal; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; line-height:115%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:Times New Roman,serif; mso-fareast-language:EN-US;} Paris, bei der Witwe Matthieu Guillemot, im Palast in der Gefangenenhalle, 1617.
3 Teile in 1 Band in-8 gebunden: I/ (4) Blätter inklusive Titel-Frontispiz, 409 Seiten, 5 ganzseitige Tafeln, (2) leere Bl.; II/ 150 Seiten, 1 ganzseitige Tafel, (1) leeres Bl.; III/ 154 Seiten, (4) Seiten für das Privileg und das Druckerzeichen, 1 ganzseitige Tafel, (2) leere Bl. Gebunden in weichem zeitgenössischen Pergament, Spuren von Bändern, glatter Rücken mit handschriftlichem Titel. Einige leichte, unbedeutende Flecken. Einband der Zeit.
173 x 110 mm.
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Unbekannt den Bibliographen, die nur die Neuausgabe von 1619 zitieren.
Claude Boitel (oder Boitet de Frauville) (1570-1625), Anwalt am Parlament von Paris, veröffentlichte diese Übersetzung der Odyssee erstmals 1617 und fügte zahlreiche Randbemerkungen hinzu. Er widmet seinen Text dem « hochangesehenen & hochwürdigsten Kardinal von La Roche-Foucault, Bischof von Senlis und Berater des Königs ».
Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts arbeiteten die Hellenisten in Frankreich daran, uns das Lesen und Erklären von griechischen Originalbüchern beizubringen. Großzügige Geister führten tapfer die strebsame Phalanx an; sogar einige Griechen aus dem Orient hatten in Paris den Funken ihrer Begeisterung für die klassische Antike entfacht.
Verschiedene Gelehrte boten bereits während der Herrschaft von Franz I. Übersetzungen von Homer an. So erstellte Jehan Samxon 1530 eine französische Übersetzung der Ilias. Doch es dauerte bis 1570, bis Pelletier du Mans eine erste Teilübersetzung der Odyssee (Bücher 1 und 2) vorlegte. Amadis Jamyn arbeitete seinerseits an der Odyssee, und seine französische Version der ersten drei Bücher erschien 1584. Salomon Certon war schließlich der erste, der 1604 eine vollständige Übersetzung der 24 Bücher der Odyssee in französischen Versen gab.
Claude Boitel bot schließlich 1617 die erste vollständige französische Prosaübersetzung der Odyssee an.
Die prächtige Illustration besteht aus einem Frontispiz von Léon Gaultier, dem Wappen des Kardinals von La Roche-Foucault auf der Rückseite des Titelblatts und 7 herrlichen ganzseitigen Erstabdrücken von Matheus und Léon Gaultier, sowie wunderschönen Holzschnitt-Initialen und -Bändern.
Schönes Exemplar von großer Reinheit, auf starkem Papier gedruckt (Dicke: 5 cm im Vergleich zu 3,5 cm bei gewöhnlichen Exemplaren), erhalten in seinem weichen zeitgenössischen Pergament.
Standorte der Exemplare in französischen öffentlichen Institutionen: Rodez, Nancy, Beaune, B.n.F.
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