/ * Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:“Tableau Normal“; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:““; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; text-align:justify; line-height:115%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:“Times New Roman“,“serif“; mso-fareast-language:EN-US;} Paris, Pierre-Jean Mariette, 1730-1731.
4 Bände in-12 von: I/ (1) f.bl., 63 S., (17), 519 S., (1) f.bl.; II/ (1) f.bl., (1) f., 464 S., (6) ff., (1) f.bl.; III/ (1) f.bl., (2) ff., 454 S., (8), (1) f.bl.; IV/ (1) f.bl., (2) ff., 506 S., (18), (1) f.bl.
Gebunden in vollrotem Marokko der Epoche, doppelter goldener Rahmenstich auf den Deckeln, geprägte Wappen in Gold in der Mitte, reich verzierte Rücken mit Bünden, dekorierte Schnittkanten, goldene Innenrolle, goldene Schnitte. Einband der Epoche.
163 x 90 mm.
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Originalausgabe posthum der Méditations sur l’Evangile von Jacques-Bénigne Bossuet, Bischof von Meaux (1627-1704), verfasst und an die Nonnen der Visitation von Meaux im Jahr 1695 adressiert.
Tchemerzine, I, 904; Picot, Katalog Rothschild, 68; Bibliothek Rahir, Nr. 982; Katalog des Baron Pichon, Nr. 70; Brunet, I, 1139.
« Bossuet nannte sie damals ‚Réflexions sur l’Evangile‘; es war sein Neffe, der Abbé Bossuet, der die erste Ausgabe posthum unter dem Titel ‚Méditations‘ 1730-1731 veröffentlichte.
Die Méditations gehören zur Gruppe der Andachtswerke, zu der auch die Élévation à Dieu sur tous les mystères de la religion chrétienne, 1695, und der Traité de la concupiscence, 1694, gehören. Diese Werke markieren die Epoche in Bossuets Leben, in der er sich aus der Welt zurückzieht und sich seiner pastoralen Aufgabe widmet. Sein Geist zieht sich ebenfalls in sich selbst zurück; er bemerkt, dass er sich zu lange mit dem Jahrhundert eingelassen hat und verspürt den Drang, die ursprünglichen Texte des Glaubens in aller Reinheit erneut zu finden. Die Méditations sind ein kontinuierlicher Kommentar zu den Worten Christi, die als ein einziger Vortrag betrachtet werden, der von den Anfängen seines öffentlichen Lebens bis zu seinem Tod reicht; daher die Untertitel des Werkes: ‚Predigt oder Vortrag unseres Herrn vom Palmsonntag bis zum Abendmahl‘.
Diese chronologischen Einteilungen sind selbst in Tage unterteilt, die jeweils eine separate Meditation darstellen. Viel weniger abstrakt und metaphysisch als die Élévation sind die Méditations von bewundernswerter Einfachheit; die Kraft des Gedankens vermischt sich mit der Salbung und der überzeugenden Sanftheit des Tons. Der Stil ist hier nicht mehr edel und erhaben, sondern ohne Künste und wie ohne Vorbereitungen, was nicht heißt, dass er nachlässig ist. Zweifellos findet man hier das wahre Gesicht von Bossuet, den Doktor der Kirche und Mystiker, und entdeckt das solide Fundament, auf dem das Gebäude seiner Predigten und seiner für die Öffentlichkeit bestimmten Werke ruht. »
Wertvolles Exemplar in rotem Maroquin der Zeit gebunden mit dem Wappen von Charles-Gaspard Guillaume de Vintimille du Luc (1655-1746), 1684 zum Bischof von Marseille ernannt, dann 1708 zum Erzbischof von Aix und schließlich 1729 zum Erzbischof von Paris.
« Die Sammlung dieses herausragenden Bibliophilen genoss zur damaligen Zeit einen großen Ruf für die Schönheit der Bände und die Eleganz der Einbände » (Guigard, Armorial des Bibliophilen, I, 379).
Herkunft: Charles-Gaspard Guillaume de Vintimille du Luc (mit Wappen auf den Deckeln); fast vollständig gelöschte handschriftliche Widmung auf dem Titel von Band 3: « Dieses Buch wurde der Gemeinschaft der Ursulinen von Joinville von Madame de St Genis geschenkt, die im Mai 1733 dort Pensionärin war »; graviertes Exlibris von Claude Gabriel Doüet de Vichy, Rat am Parlament auf dem Gegenplatten jedes Bandes; Eigentumsstempel der Bibliothek des Grand Séminaire de Versailles auf S. 121 jedes Bandes.
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