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In-12 von (52) Seiten, 79 Seiten, (1) Blatt mit einem Sonett über den Palast von Versailles, Seiten 81 bis 127, (1) S. Errata, drei durchgestrichene Zeilen S. 118. Flexibles Pergament, glatter stummer Rücken. Einband der Zeit.
148 x 80 mm.
/* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:“Tableau Normal“; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:““; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; line-height:115%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:“Times New Roman“,“serif“; mso-fareast-language:EN-US;} Seltene Erzählung des großen Karnevals von 1683, bei dem sich der gesamte Hof in malerischen Verkleidungen zeigte, insbesondere Lully als Ägypter, die Prinzessin von Conti als Königin von Ägypten, begleitet von maurischen Sklaven.
Ruggieri, Nr. 522.
Der Text wird Pierre Michon, genannt der Abt Bourdelot (1610-1685) zugeschrieben.
„Die universelle Bewunderung, die zu ihrer schönsten Zeit das Große Appartement von Versailles auslöste, zeigt sich in den Briefen von Mme de Sévigné an M. de Guitaut, geschrieben im Jahr 1683. Im selben Jahr brachte ein weniger illustre Schriftsteller ein Zeugnis an die Öffentlichkeit, das auf wunderbare Weise das der Marquise ergänzt. Ein siebzigjähriger alter Gelehrter, Pierre Michon, bekannt unter dem Namen Abt Bourdelot, Arzt des Herzogs, Korrespondent und Vertrauter von Chantilly, hat den ausführlichsten Bericht, in vertrautem und pikantem Ton, von allem, was einem Laien wie ihm das Spektakel des Hofes des Großen Königs bot, hinterlassen. Es gibt kein bedeutenderes Dokument über die Höflichkeit und Pracht dieses Hofes als die ‚Relation des Assemblées faites à Versailles dans le Grand Appartement du Roy pendant le Carnaval de l’an 1683‘, ein Bericht, der an die Prinzessin von Braunschweig-Lüneburg, Herzogin von Hannover, adressiert wurde. Die Komplimente in Prosa und Versen sind zahlreich, für alle Personen der königlichen Familie und des Hofes; man sieht recht anmutig die Lebhaftigkeit des Geistes und die Exzellenz des Stils von Madame gelobt, ebenso wie die Anmut der Gräfin von Fiesque oder der Gräfin von Grignan; man findet die Beschreibung des Maskenballs mit anschließender Komödie, die der König von der Marquise von Thianges in ihrem Appartement im Schloss, angrenzend an das des Prinzen und für den Anlass vergrößert durch das von Mademoiselle, dem Herzog von Maine und Kardinal de Bouillon, gegeben wurde. Man erfährt, dass ‚MM. Racine und Despréaux dort anwesend waren; das sind die beiden größten Männer des Königreichs‘. Die beiden Dichter konnten sehen, welche dankbare Erinnerung der Hof an den Schriftsteller bewahrte, der ihn gefestigt hatte, denn der Ball wurde von einer improvisierten Komödie gefolgt, deren Thema genau die Appartements von Versailles waren, besucht von den Hauptfiguren von Molière und gefeiert durch Verse von Trissotin.
Das Vorwort erklärt, zu welchem Anlass diese Broschüre gedruckt wurde, die extrem selten geworden ist: ‚Es hat nie so viele Feierlichkeiten am Hof gegeben, wie während dieses Karnevals in Versailles zu sehen waren. Frankreich, das durch so viele glorreiche Feldzüge triumphierte und dessen furchteinflößende Waffen weiterhin Schrecken in die Herzen der Feinde senken, sobald der Frühling beginnt, weckt während des Winters die Bewunderung aller Völker der Erde durch die prächtigen Feste, Pracht und Vergnügungen, die dort zu sehen sind… Noch nie war ein königlicher Hof so zahlreich, und nie zuvor hat sich ein Herrscher so freimütig und familiär mit seinen Untertanen in öffentlicher Freude vermischt… Er hat kürzlich Versammlungen in seinem großen Appartement in Versailles abgehalten, mit unglaublicher Pracht; er hat Pferderennen, Opern, Komödien gegeben…« Alle diese Zeugnisse sind in ihrer damaligen Zeit von Interesse.» (P. de Nolhac, Versailles Résidence de Louis XIV, S. 234-237).
Kostbares Exemplar in flexiblem Pergament der damaligen Zeit aus den Bibliotheken der Jesuitenkollegs von Rennes und Paris, mit handschriftlichem Vermerk von 1712 im Titel.