Paris, Emile-Paul Frères, 1913.
8vo von (4) ff., 366 S., (1) leeres Blatt. Halbleder in Rot mit Ecken, glatter Rücken verziert mit einem grotesken Dekor, unbeschnitten, Kopfgoldschnitt. Umschlag und Rücken erhalten. Schuber. Huser. 181 x 115 mm.
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Originalausgabe dieses einzigartigen Buches, in dem der Autor die Erinnerungen an eine erblickte Liebe, die er mit der Figur von Yvonne de Galais wiederbelebt, mit den Bildern aus der Schule, Spielen und Jahreszeiten unter einem sanften Licht, das allen Träumen günstig ist und dem zurückhaltenden und geheimen Ausdruck der nostalgischen Suche nach einem Absoluten Raum gibt. Kostbares Exemplar.
« Zwischen Märchen und Realität, eine Jugend in der Sologne und ein bedeutender Roman, dessen Duft des Absoluten immer präsent bleibt ». Schönes Exemplar dieses magischen Romans der Kindheit an der Grenze zwischen Realität und Traum, eines der speziell für den Autor hergestellten Exemplare, Nr. 61, in voller Breite, mit Zeugen, mit seinen Umschlägen, fein von Huser gebunden. Es wurde von Alain Fournier seinem Freund Jean Variot am 8. November 1913 geschenkt, wie die handschriftliche Widmung auf dem Halb-Titel bezeugt: « ‘Er ist derjenige, der mit zwanzig Jahren ging, ohne jemandem etwas zu sagen, ohne auch nur ein Lebenszeichen zu hinterlassen, sieben Jahre später zurückkehrte, sein Pferd an einem Türknauf festmachte…’. An Jean Variot, dein Freund, H. Alain-Fournier. Samstag, 8. November 1913 ».
Jean Variot war einst ein renommierter Schriftsteller. Er ist der Autor zahlreicher Romane, Essays, Musicals, Theaterstücke,… Aber Variot war nicht nur ein elsässischer Gelehrter, sondern auch ein Autor von nationalem Umfang, der aktiv an den Debatten der Zwischenkriegszeit teilnahm. Jean Variot gründete 1911 für Georges Sorel die berühmte traditionalistische Zeitschrift L’Indépendance.
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