Paris, Emile-Paul Frb14re, 1913.
In-8 von (4) Bl., 366 S., (1) Leerbl. Gebunden in vollem blauem Jansenistenmaroquin von Semet und Plumelle, Rücken mit Bünden, doppelte goldene Fileten auf den Kanten, Innendeckel aus braunem Maroquin verziert mit goldenen Rosetten, blaue Seidenspiegel, goldene Schnittkanten mit Sichtblättern, grüne Umschläge und Rücken erhalten.
185 x 114 mm.
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Originalausgabe dieses einzigartigen Buches, in dem der Autor die Erinnerungen an eine flüchtige Liebe, die er mit der Figur von Yvonne de Galais wieder aufleben lässt, mit Bildern von Schule, Spielen und Jahreszeiten verwebt, unter einem sanften Licht, das allen Träumen und dem schüchternen und geheimen Ausdruck der nostalgischen Suche nach einem Absoluten förderlich ist.
Dieses Werk « reicht aus, um den Autor hoch in der Hierarchie der französischen Literatur zu platzieren. Ein reifes Buch aufgrund der Korrektheit des Stils, der Steigerung des Geheimnisses, der extremen Strenge der Komposition: Hier ist nichts überflüssig; aber auch ein Buch voller Jugendträume, seines ungeduldigen Verlangens nach absolutem Glück, seines unermüdlichen Bedürfnisses nach Mystik und Unwirklichkeit. In einem sehr stillen, sehr ruhigen Universum, einem kleinen Dorf, einer kleinen Schule im Land der Sologne, fügt sich der Traum plötzlich in den Alltag ein ». (Dictionnaire des Œuvres, III, S. 292).
« Zwischen Feerie und Wirklichkeit, eine Jugend in der Sologne und ein bedeutender Roman, dessen Duft des Absoluten immer präsent bleibt ».
Kostbares Exemplar dieses magischen Romans der Kindheit, an der Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum, eines der 10 Spitzenexemplare auf Japanpapier (Exemplar Nr. 4), mit breiten Rändern, mit Zeugen, mit erhaltenen grünen Umschlägen.
Herkunft: aus der Bibliothek Brayat mit Ex Libris.
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