SILHON, Jean de. De la Certitude des connaissances humaines. OF sont particuli31rement expliquez les Principes & les fondemens de la Morale & de la Politique, Avec des Observations, sur la mani32re de raisonner par lassemblage de plusieurs moyens, confirm33e par des exemples, & particuli31rement de la Religion Chrestienne.

Preis : 6.500,00 

Erstausgabe des letzten Teils des Staatsministers, gebunden in einem prachtvollen roten Maroquinband mit den Wappen von Ludwig XIV.
Paris, Imprimerie Royale, 1661.

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Paris, de l9Imprimerie Royale, S09bastien Cramoisy, 1661.

In-4 de (22) ff., 637 pp., (1) p. Maroquin rouge, triple filet dor9e encadrant les plats, armes frapp33es or au centre, dos 23 nerfs orn33 de fleurs-de-lys, coupes d33cor33es, roulette int49rieure dor33e, tranches dor9es. Einband der Epoche.

244 x 173 mm.

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Originalausgabe des letzten Teils des ‘Ministre d’Etat’ von Silhon, gedruckt in der königlichen Druckerei.

« La première édition du ‘Ministre d’Etat’ de de Silhon a été imprimée à Paris, Touss. Du Bray, en 1631, 1643 et 1661, en 3 volumes in-4. Le 3e, der selten zu finden ist, trägt den Titel: ‘De la Certitude des connaissances humaines…’ Paris, königl. Druckerei, 1661 » (Brunet, V, 381).

« Dennoch waren die Aufgaben des Kardinalsekretärs nicht immer so zeitaufwendig, dass Silhon keine Freizeitmomente blieben. Diese nutzte er, um den dritten Band seines ‘Ministre d’Etat’ zu schreiben.

Dieser Band mit dem Titel ‘De la certitude des connaissances humaines, où sont particulièrement expliquez les principes et les fondemens de la morale et de la politique’, war der dritte Teil des ‘Ministre d’Etat’; er erschien tatsächlich mit diesem Untertitel, in Amsterdam, in der Elzevir’schen Sammlung, im Jahr 1662, nachdem er in Paris, bei Toussaint du Bray, und sogar in der königlichen Druckerei gedruckt worden war.

Es ist in fünf Bücher unterteilt. In den ersten beiden stellt der Autor nach Bekämpfung der Ansicht der Pyrrhoniker und insbesondere der von Montaigne, die Gewissheit unserer Kenntnisse fest. In den folgenden zwei behandelt er das Thema des Gehorsams, den die Untertanen ihren Souveränen schulden, und im fünften, da er zu seinem Ziel zurückkehrt, das er schon zu lange verlassen hatte, erklärt er, was eine moralische Demonstration ist. Aus dieser Darstellung, bemerkt M. Ch. Weiss, dass Chapelain ihm mit Recht einen Mangel an Ordnung und Methode vorgeworfen hat. Aber dem guten Silhon war die systematische Anordnung der Argumente wenig wichtig: Sein Ziel war es, den Skeptizismus zu bekämpfen; er häufte alle Argumente gegen seinen Feind an; und solange er so stark wie möglich zuschlug, war er stolz auf sein Werk, ohne darauf zu achten, ob die Schläge den Regeln folgten…

Lenglet du Fresnoy schreibt in seiner ‘Méthode pour étudier l’histoire’: ‘Dieses Werk wird von den Lesern vernachlässigt, weil die ersten beiden Bücher nur die Maximen der Moral betreffen und man ohne darauf zu achten meinte, dass der Rest rein philosophisch sei: es enthält jedoch ‘die größten und schönsten Prinzipien der Politik’, aber man sollte mit dem Lesen erst beim Buch III beginnen; der Rest, dessen Titel nicht anzeigt, ist von den sichersten Prinzipien der Regierung genährt’.

Der Traktat über die ‘Certitude des connaissances humaines’ war das letzte Werk von Silhon: es markierte auch das Ende seines Wohlstands. Der Kardinal Mazarin starb nämlich im März 1661, und sein treuer Sekretär fand sich ohne Unterstützung wieder; denn Silhon hatte seine 18-jährige Gunst nicht genutzt, um die Freigebigkeit der anderen Mächtigen seiner Zeit zu erbitten…

Zwanzig Jahre später sagte Bayle in seinen ‘Questions d’un Provincial’, dass Silhon ‘unzweifelhaft einer der solidesten und bedachtsten Autoren seines Jahrhunderts’ gewesen sei. (Jean de Silhon, einer der vierzig Gründer der Akademie, René Kerviler).

Wertvolles Exemplar in seiner zeitgenössischen Einbandhaltung aus rotem Maroquin mit den Waffen von Ludwig XIV. (Olivier, 2494, Eisen Nr. 7).

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Zusätzliche Informationen

Auteur

SILHON, Jean de.

Éditeur

Paris, von der Königlichen Druckerei, Sébastien Cramoisy, 1661.