NERVAL, Ge9rard de. Les Illumine9s, re9cits et portraits.

Preis : 4.000,00 

Die Erstausgabe der "Illuminés".
Sehr schönes Exemplar, das in seinem feinen zeitgenössischen Einband erhalten ist und aus der Bibliothek von Paul Eluard stammt.

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Artikelnummer: LCS-18380 Kategorie:

Paris, Victor Lecou, 1852.

In-12 von vii S., 354 S., (1) Bl. Tisch. Halb-Kalbsleder Lavallière, grüner Maroquin-Titelschild, marmorierte Schnittkanten. Einband der Zeit.

175 x 106 mm.

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Wertvolle Originalausgabe dieses Werkes von Nerval, „wenig verbreitet und gesucht“. (Clouzot, S. 223).

Vicaire, IV, 57; Carteret, II, 219.

Der Band vereint zwischen 1839 und 1850 in Zeitschriften veröffentlichte Essays und Geschichten über angebliche „Verrückte“.

Diese Originalausgabe enthält die Porträts von Raoul Spifame, König von Bicêtre, von Abbé de Bucquoy, von Cazotte, von Cagliostro, von Quintus Aucler und vor allem von Restif de la Bretonne, mit dem Nerval teilweise sein Schicksal identifiziert hatte: Wie Restif war Nerval Drucker, verliebte sich in eine Schauspielerin, die er zu seinem Idol machte, und übernahm die Theorie der Ähnlichkeiten und die der Seelenwanderung.

« Œuvre de Gérard de Nerval (1808-1855), publiée en 1852 chez Victor Lecou. Cette galerie de portraits d’illuministes est la réunion d’articles publiés, dans des revues, à des époques diverses. Ces excentriques notoires, fous, inspirés, pseudo-mystiques, ‘précurseurs du socialisme’ (c’était le sous-titre que devait porter l’ouvrage), dont certains se rapprochent de Nerval, l’auteur ne les suit pas en aveugle et il se garde de perdre son ironie. Certains critiques ont vu même dans ‘les Illuminés’ une condamnation formelle de cette maladie de l’esprit qui sévit vers la fin du XVIIIe siècle […]

Die Nostalgie des alten christlichen Glaubens zeigt sich in ‚les Illuminés‘ und bereut, dass Renaissance und Revolution diesem Glauben schwere Schläge versetzt haben: nicht dass Nerval irgendwelche Hoffnung auf eine triumphale Rückkehr des Christentums zeigt. Hier gibt es nur eine traurige Zuneigung, die gleiche, die Barrès diesen Dingen gegenüber zeigen wird, der einfach menschliche Wunsch, mit Tränen und Gebeten sich an die blutigen Füße dieses Christus zu klammern, der vom mystischen Baum getrennt ist, an das unschuldige Gewand dieser Muttergottes, dem letzten Kuss des göttlichen Geistes, der weint und davonfliegt.» (Dictionnaire des Œuvres, III, 672).

Sehr schönes Exemplar dieser gesuchten Originalausgabe in seinem feinen zeitgenössischen Einband erhalten.

Aus der Bibliothek Paul Eluard mit Ex Libris „Nach mir der Schlaf“.

Diese Herkunft ist bemerkenswert für dieses Buch, das den Surrealismus vorwegnimmt.

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Zusätzliche Informationen

Auteur

NERVAL, Ge9rard de.

Éditeur

Paris, Victor Lecou, 1852.