LEFEVRE, Jacques. Nouveau recueil de tout ce qui sest fait pour et contre les protestans, particuliement en France of9 l19on voit l19establissement, le Progres, la De9cadence, & l19Extinction de la R.P.R. dans ce Royaume.

Preis : 8.500,00 

Erstausgabe dieses wichtigen Werkes über die Folgen der Aufhebung des Edikts von Nantes gegenüber den Protestanten.
Prächtiges Exemplar in einem spektakulären zeitgenössischen Einband mit dem Wappen und den Chiffren des Herzogs und der Herzogin von Montausier, der berühmten Julie d’Angennes aus dem «Die Girlande der Julie».

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Paris, Frederic Leonard, 1686.

In-4 von (1) f.bl., (4) ff., 687 S., xlviii S. (Liste der Tempel der P.R. Religion, die seit der Herrschaft von Ludwig dem Großen abgerissen wurden.<2> Monatssitzung. <>) Paris, Frederic Leonard, 1686. (1) f., xcvi S., dann 47 S. für den 4enólicos>.Teil.<>

Rotes Maroquin, doppelter Rahmen aus dreifachen Goldleisten im Duseuil-Stil mit goldenen Blumenmotiven und Ziffern an den Ecken, große goldene Wappen in der Mitte der Deckel, reich verzierter Rücken, goldene Rolle auf den Schnittkanten, goldene Schnittkanten, sehr leichte Ansätze von Rissen an den Gelenken, leichte dunkle Flecken auf der oberen Platine. Zeitgenössische Wappenbindung instrumentalici.<>

253 x 182 mm.

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Originalausgabe dieses wichtigen Buches über die Folgen der Aufhebung des Edikts von Nantes für die Protestanten.

Exemplar, in dem die Verordnungen gegen die neuen Katholiken gebunden sind, die die Sakramente ablehnen.

« In diesem interessanten Werk findet man auf Seite 325 ff. einen ‚Katalog der von dem Erzbf. von Paris verurteilten Bücher‘. » (Jacob, Katalog der alten, seltenen und kuriosen Bücher, 1445)

Jacques Lefèvre, controversiste français, né à Lisieux au milieu du dix-septième siècle, mort à Paris le 1er Juli 1716. Ayant embrassé l’état ecclésiastique, il devint archidiacre de sa ville natale, et grand vicaire de l’archevêque de Bourges. Reçu docteur en Sorbonne en 1674, une vive polémique, qu’il soutint la même année contre le père Maimbourg, lui valut une détention à la Bastille, ce qui l’a fait appeler Lefèvre de la Bastille. Il mourut à Paris le 1er Juli 1716.

Prächtiges Exemplar dieses seltenen Buches in einer spektakulären zeitgenössischen Einband mit der prestigeträchtigen, seltenen und interessanten Provenienz: mit den Wappen und den Initialen C (Charles) und I (Julie) des Herzogs und der Herzogin von Montausier.

Charles de Sainte-Maure de Montausier (1610-1690), Gouverneur des Grand Dauphin (ab 1668), aufgewachsen in der reformierten Religion (die er 1645 ablegte), zeichnet sich durch seine militärischen Taten aus (Feldmarschall der Armeen des Königs und dann Gouverneur der Hohen Elsass, Saintonge und Angoumois im Alter von 27 Jahren) und seine Leidenschaft für die kostbare Julie d’Angennes (1607-1671).

Die älteste Tochter des Marquis de Rambouillet und Catherine de Vivonnes, die „Unvergleichliche Julie“, gefeiert für ihren Geist, Schönheit und Großzügigkeit, ließ ihren Freier 14 Jahre lang schmachten, bevor sie ihm 1645 die Hand reichte. Letzterer hatte eine Sammlung von sechzehn Madrigalen zu Ehren seiner Geliebten „La Guirlande de Julie“ erdacht, geschrieben von einigen der bedeutendsten Autoren der Zeit (G. de Scudéry, Tallemant des Réaux, Conrart, wahrscheinlich Corneille usw.), die auch das Schloss von Rambouillet besuchten. Das prächtige Manuskript, kalligraphiert auf Pergament von Nicolas Jarry, mit Blumen geschmückt, die von Nicolas Robert gemalt wurden, und in rotem Maroquin von Le Gascon gebunden, wird derzeit in der Abteilung für Manuskripte der Nationalbibliothek von Frankreich aufbewahrt. Sie wurde zur Erzieherin der Großen Dauphine und dann zur Ehrendame der Königin Marie-Thérèse, setzte sich für die Liebschaften von Ludwig XIV. mit Mademoiselle de La Vallière und Madame de Montespan ein und musste den Hof 1669 bei der Ungnade der Letzteren verlassen. Der Baron von Montausier soll Molière als Modell für Der Menschenfeind gedient haben.

Die mit diesem Eisen geschlagenen Volumen und mit der Zahl „CCII“ versehen, können sowohl der Herzogin von Montausier als auch ihrem Ehemann, Charles de Sainte-Maure, zugeschrieben werden. (O.H.R. 451 Eisen 1 und 3.)

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Zusätzliche Informationen

Auteur

LEFEVRE, Jacques.

Éditeur

Paris, Frederic Leonard, 1686.